18. März 2018: St. Maria Meckenbeuren begeht Misereor-Sonntag mit Gottesdienst, Aktion "Solibrot" und Fastenessen

 

(gä) "Die Welt ist das gemeinsame Haus, das uns Gott gegeben hat", zitierte Markus Hoffman bei der Begrüßung zum Misereor-Sonntag aus dem jüngst verabschiedeten Leitbild der Seelsorgeeinheit Meckenbeuren. Schon allein daraus ergebe sich die Notwendigkeit, gemeinsam mit Kirche und dem Hilfswerk Misereor der Frage nachzugehen, wie man den Armen in der Welt ein menschenwürdiges und gutes Leben ermöglichen könne. Mit dem Misereor-Sonntag gelte es erneut ein Zeichen gelebter Solidarität und Nächstenliebe zu setzen, so der Vorsitzende des Missionsausschusses in St. Maria. Ein besonderer Willkommensgruß galt Pater Josef Scheuerer von den Comboni-Missionaren in Mellatz, der seit Jahren am Misereor-Sonntag mit den Meckenbeurern Gottesdienst feiert. Kirche zu sein bedeute dienen. Der Auftrag der Kirche heute sei, sich für die Schwachen der Welt einzusetzen und zu helfen, dass alle Menschen gut und menschenwürdig leben könnten, betonte der Missionspater in seiner Predigt. Solche wenn auch kleine Veränderung zum Guten könnten jedoch nur gelingen, wenn Menschen bereit seien sich zu solidarisieren und aktiv zu helfen. Dabei hob er anerkennend die Arbeit des Meckenbeurer Missionsausschusses hervor, der seit Jahren mit Spendenaktionen das Projekt "Christen und Muslime gemeinsam" im westafrikanischen Burkina Faso unterstützt. Der Schwerpunkt der diesjährigen Misereor-Fastenaktion "Heute schon die Welt verändert?" indes liegt auf Indien. Jede Spende trage dazu bei, dass die Armen dort und weltweit ein besseres Leben führen könnten und verändere so die Welt ein klein wenig. In der Kollekte, mit der Solibrot-Aktion des Meckenbeurer Frauenbundes sowie einem Fastenessen im Gemeindehaus konnten die Meckenbeurer ihren Beitrag dazu leisten.

 

Text und Fotos: Karl Gälle