27. Januar 2018: Kommunionkinder stellen sich der Gemeinde vor und gestalten Gottesdienst mit.

 

Im Rahmen des Vorabendgottesdienstes in St. Maria stellten sich am Samstag die Kommunionkinder von St. Maria Meckenbeuren und St. Jakobus Brochenzell ihrer Gemeinde vor. Zuvor hatten die Kinder beim Familiennachmittag Kerzen kunstvoll verziert und sich Gedanken zu ihrer Taufe gemacht. Dieses Thema zog sich denn auch wie ein roter Faden durch den Gottesdienst mit Pfarrer Josef Scherer und Gemeindereferentin Martina Andric-Röhner. So segneten die Paten beziehungsweise Eltern ihr Kinder mit geweihtem Wasser, einem der Taufsymbole. Bereits vor dem Gottesdienst teilte die Gemeindereferentin "Wunderpapier" aus, auf dem die Kinder im Gegenlicht schließlich das Wasserzeichen entdeckten. "Auch wir Menschen sind eigentlich wie ein Blatt Papier, bei der Geburt noch unbeschrieben und leer", schlug Martina Andric-Röhner in ihrer Ansprache den Bogen zum Taufsakrament. Bei der Taufe würden die Christen mit Wasser gezeichnet und dieses "Wasserzeichen" sei unauslöschlich. Dies bedeute einerseits, dass der Getaufte zu Christus gehöre und dass dieser ihn liebe und seinen Namen kenne. Die Taufe mache den Menschen aber auch "wertvoll und teuer", so die Gemeindereferentin. Wasser, ein Kreuz, das weiße Taufkleid, die Osterkerze sowie Chrisam-Öl brachten die Kinder zum Altar und ließen sich so symbolhaft an ihre eigene Taufe erinnern.

Fotos und Text: Karl Gälle