10. September 2017: Trotz Regen strömen die Menschen zum "Gottesdienst im Grünen" nach Brugg

Obgleich Petrus dem "Gottesdienst im Grünen" nicht gerade grün gewesen zu sein scheint, strömten über 300 Gläubige aus den drei Gemeinden der Seelsorgeeinheit Meckenbeuren zum Hof Bernhard nach Brugg. Dort hatte der Festausschuss zusammen mit den Bernhards aufgrund des regnerischen Wetters kurzerhand ein überdachtes Fahrsilo zum Gottesdienstraum umgestaltet - allein der Raum reichte für die zahlreichen Besucher bei weitem nicht aus. "Eine  ganz wichtige Person gilt es heute besonders zu begrüßen und willkommen zu heißen und das bist du. Dreht euch um und begrüßt all die wichtigen Leute um euch", ließ Gemeindereferentin Martina Andric-Röhner mit das Wesentliche einer Gemeinschaft spürbar werden. Dieser Gedanke fand sich denn auch in einem Handpuppen-Lesestück "Die Geschichte von der Schnecke und dem Segen" wieder. Auch in der Predigt, in der Martina Andric-Röhner das Evangelium vom "Weinstock und den Reben" deutete, hob sie auf das Thema Gemeinschaft ab. Jesus verlange von den Menschen keine Höchstleistungen, sondern einfach nur in Gemeinschaft mit ihm zu bleiben. Pfarrer Josef Scherer dankte, unterstützt von herzlichem und anhaltendem Applaus der Gottesdienstbesucher, seiner Gemeindereferentin für die Vorbereitung und Gestaltung der Feier. Mit zum Gelingen des ansprechenden und feierlichen Gottesdienstes hatte zudem die Schola Brochenzell beigetragen. "Toll, was ihr alles hergerichtet und ermöglicht habt", dankte Pfarrer Josef Scherer der Familie Bernhard sowie dem Festausschuss der Seelsorgeeinheit. Bestens bewirtet wurden die Gäste beim sich anschließenden Hock von der Landjugend Meckenbeuren-Kehlen. Auch die Kinder kamen beim Kutschenfahren und Schminken auf ihre Kosten.

Text und Fotos: Karl Gälle