25. Oktober 2015 Kirchweihfest

 

Am Sonntagmorgen wurden die Feierlichkeiten zum Kirchweihfest mit einem Festgottesdienst eingeleitet. Pfarrer Scherer wurde beim Gottesdienst von Pater Berno aus Temeswar begleitet. Im Rahmen der Zeremonie wurden den zahlreich erschienenen Gläubigen die neuen Messdiener vorgestellt. Sieben an der Zahl stellten sich vor, legten, nachdem sie eingekleidet waren, ihr Bekenntnis ab und trugen Fürbitten für ihre zukünftige Tätigkeit vor.

Viele ehrenamtlich tätige Männer und Frauen aus der Gemeinde hatten die Turnhalle, in der das Fest weitergeführt wurde, in einen Festsaal verwandelt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die Musikkapelle unter der Leitung von Michael Jung war für die musikalische Untermalung zuständig.

Des Weiteren bot der Frauenbund an einem Stand selbstgefertigte Waren aus Stoff und Wolle an. Daneben konnte man unter dem Motto „Meine Welt - Deine Welt -Eine Welt“ fair gehandelte Waren aus der Dritten Welt erwerben.

Für die Kinder war, wie jedes Jahr, der Losstand die große Attraktion. Allerdings gab es durchaus auch Preise zu gewinnen, die für Erwachsene attraktiv waren.

Vor allen Dingen in der Zeit nach dem Essen erfüllte die Feier ihren Hauptzweck: Die Gemeinschaft pflegen. Bekannte treffen oder neue Kontakte knüpfen, miteinander reden und sich über Gott und die Welt unterhalten -einfach in der Gemeinschaft zusammen sein.

Zur weiteren Unterhaltung spielte das Vororchester der Musikschule Meckenbeuren unter Leitung von Jörg Scheide. Für Familien und Kinder gab es Geschicklichkeitsspiele und die Messdiener, die auch aktiv mitarbeiteten, testeten ihre Geschicklichkeit an der mitgebrachten Mohrenkopf-Schleuder.

Einen weiteren Zustrom an Besuchern gab es am Nachmittag. Nicht nur weil zum Kaffee eine Vielfalt leckerer Kuchen angeboten wurden, sondern vor allen Dingen, weil die Kinder aus dem Kindergarten ihren großen Auftritt hatten. Es begeisterte nicht nur die eigenen Eltern, was die Kinder unter der Anleitung von

Frau Erika König dem Publikum darboten.

Nachdem dann unter Mithilfe einiger Väter noch die Gesichter aus Melonen geschnitzt waren und der Losstand fast komplett leer geräumt war, ging der Tag zu Ende.

Wieder waren es die Hände vieler Freiwilliger, die innerhalb mehrerer Stunden den Festsaal in eine leere, saubere Halle zurückverwandelten.

Der Erlös der Veranstaltung kommt je zur Hälfte zwei sozialen Einrichtungen zu Gute. Zum einen der

„Pater-Berno-Stiftung“

die sich seit vielen Jahren um Straßenkinder, Obdachlose, Menschen ohne Ausbildungschancen sowie allgemein um Menschen in Not kümmert.

(http://www.pater-berno-stiftung.de/)

 

Zum anderen der Projektpartnerschaft

„Christen und Muslime: Gemeinsam gegen die Wüste“

im Rahmen von Misereor

(http://www.misereor.de/projekte/projektpartnerschaften/burkina-faso-gemeinsam-kaempfen.html)