12. Juli 2015: Da Capo-Ausflug mit der Öchsle-Bahn nach Ochsenhausen

 

Es ist Sonntagmorgen, 12. Juli. Der Himmel meint es gut mit uns, denn die Sonne lacht uns von einem wolkenlos strahlenden Blau entgegen. Es verspricht, ein guter Tag zu werden. Alle stehen pünktlich am Bahnsteig in Meckenbeuren und schon von Weitem ist das Geschnatter der Teilnehmer/-innen zu hören.

Auf der Schwäb’schen Eisenbahn geht die Fahrt von Meckenbeuren über Biberach bis Warthausen, wo wir den Zug wechseln und in der Öchsle-Bahn, einer kleinen Museums-Schmalspurbahn, einen extra für uns reservierten Wagon belegen. Die Dampflok faucht und zischt und alle Teilnehmer sind guter Stimmung. In gemäßigtem Tempo geht es durch Wald und Flur. Entlang der Bahntrasse warten immer wieder begeisterte Fans und winken dem Zug, und damit natürlich auch uns, zu. Nach ca. 70 Minuten fahren wir im Bahnhof von Ochsenhausen ein.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus ADLER, bei dem uns von der Bedienung gekonnt ein Gedicht über Ochsenhausen vorgetragen wird, geht es zu Fuß in Richtung Kloster. Dort besichtigen wir vor allem die Klosterkirche St. Georg mit der berühmten Gabler-Orgel. Der Da Capo-Chor bedankt sich für den Kunstgenuss mit drei Liedern aus dem Repertoire, aber auch um die Akustik der Klosterkirche noch gesanglich zu testen.

Die anschließende Stunde zur freien Verfügung nützen die einen zum Besuch der Kunstausstellung zu Andy Warhol, die anderen wandern am Krumbach entlang und genießen den alten Baumbestand, die gute Luft und die himmlische Ruhe, bevor es dann mit der Öchsle-Bahn fauchend und pfeifend wieder nach Warthausen zurück geht.

Ein wunderschöner Tag geht im Biergarten des Biberkeller in Biberach, bei gutem Essen und kühlem Bier, seinem Ende zu und alle sind sich einig:  Ein dreifaches Hoch auf den Organisator Hubert Vogt, dem wir dieses wunderbare Erlebnis verdanken!

Text: Barbara Hosak / Bilder: Hubert Vogt