Auf Abstand, aber zusammen – Gläubige feiern wieder Gottesdienst

Diese Überschrift prägte am Montag die erste Seite der Schwäbischen Zeitung, verbunden mit einem Foto aus der Basilika in Weingarten. Auch wir durften am vergangenen Sonntag wieder gemeinsam Gottesdienst feiern. Ich freue mich darüber und bereits jetzt schon auf die Gottesdienste an diesem Wochenende und hoffentlich auch weiterhin.

 

Nachfolgend einige Anmerkungen zu unseren Gottesdiensten:

Anmeldung und Sitzplätze: Für die Werktags-Gottesdienste braucht es künftig keine Anmeldung. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Plätze in unseren Kirchen ausreichen.

 

Für die Sonntagsgottesdienste sollten Sie sich weiterhin in den Pfarrämtern anmelden (die Woche über per Telefon oder E-Mail). Falls alle freien Plätze in einer Kirche belegt sind, verweisen wir Sie gerne auf eventuell freie Plätze in den anderen Kirchen unserer Seelsorgeeinheit.

Um den notwendigen 2-Meter-Abstand einzuhalten, sind die Sitzplätze in unseren Kirchen markiert. Unsere Ordner sind Ihnen bei der Platzwahl behilflich.

 

Mund-Nasen-Schutz: Dieser wird weiterhin sehr empfohlen. Zum Schutz aller ist es uns wichtig, dass der Mund-Nasenschutz beim Ankommen (evtl. Warten vor der Kirche) und Hineingehen in die Kirche sowie beim Verlassen der Kirche verpflichtend getragen wird. Wir bitten um Beachtung und danken für Ihr Verständnis.

 

Bei allen erforderlichen Schutzmaßnahmen bleibt es uns wichtig: wir feiern miteinander Gottesdienst und versammeln uns voller Freude in seinem Namen und zum Lobpreis Gottes.

 

Gesangbuch: Zunächst ist bei unseren Gottesdiensten kein Gemeindegesang möglich. Dennoch wird es unterschiedliche Formen der musikalischen Gestaltung geben. Allen, die daran mitwirken, vielen Dank! Bitte bringen Sie zu den Gottesdiensten Ihr eigenes Gotteslob mit!

 

 

Rosenkranzgebet in unseren Kirchen: Auch dieses wird bald wieder möglich sein. Näheres muss noch besprochen werden.

 

Krankenkommunion: Die Sorge um unsere älteren und kranken Gemeindemitglieder ist uns in diesen Tagen besonders wichtig. Falls jemand die Krankenkommunion wünscht, können Sie sich gerne an Pfarrer Scherer wenden (Pfarramt). Hausbesuche für eine Kommunionfeier sind – unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. Abstand und Mundschutz – möglich.

 

Erstkommunion und Firmung: Derzeit können wir noch nicht festlegen, wann die Feiern für die Erstkommunionkinder sein werden. Bevor wir einen genauen Termin im Herbst weitergeben, möchten wir die weitere Entwicklung abwarten. Wir hoffen aber, bald die Termine (im Herbst) weitergeben zu können. Nähere Informationen an die Eltern erfolgen baldmöglichst.

 

Dies gilt auch für die Firmung, die am Pfingstsonntag vorgesehen war. Aber auch hier hoffen wir, dass wir bald einen neuen Termin im Herbst finden können, zumal es jetzt die Möglichkeit gibt, dass weitere Firmspender (z.B. die Dekane) das Firmsakrament spenden.

 

Beichtgelegenheit: Gerne können Sie mit Pfarrer Scherer einen Termin vereinbaren (Pfarramt). Allerdings sind derzeit keine Beichtgelegenheiten im Beichtstuhl möglich.

 

Wie geht´s mit unseren Gruppen weiter? Diese Frage beschäftigt mich oft, wenn ich sehe, wie unsere Gemeindehäuser derzeit „verwaist“ sind. Ich hoffe, dass es bald wieder möglich sein wird, sich in unseren Gruppen zu treffen (gewiss noch eingeschränkt, aber doch wieder möglich). Alle Verantwortlichen in unseren Gruppen bitte ich um Geduld und zugleich: hoffen wir gemeinsam, bald wieder starten zu können. Vielen Dank allen, die darauf bedacht sind, dass auch in dieser Zeit die Kontakte untereinander aufrechterhalten werden und in unseren Gruppen erfahrbar bleibt: wir gehören zusammen!

Josef Scherer

 

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DU SCHAFFST DAS!

Prüfungssegen für alle Abschlussschüler*innen

Nach dem Motto „Komm vorbei – lass dich bestärken“ sind am Sonntag, 17.05.20 alle Schüler*innen der Abschlussklassen in einem Zeitfenster von je 2 Stunden in folgende Kirchen an den Schulstandorten des Dekanats eingeladen, um sich einen Segen für die bevorstehenden Prüfungen zusprechen zu lassen:

St. Petrus Canisius Friedrichshafen (15.00 – 17.00 Uhr),

St. Maria Hilfe der Christen Kressbronn (15.00 – 17.00 Uhr),

St. Maria Meckenbeuren (18.00 – 20.00 Uhr) und

St. Gallus Tettnang (18.00 – 20.00 Uhr).

 

Das Team des katholischen Jugendreferats im Dekanat Friedrichshafen wird hierzu gemeinsam mit pastoralen Mitarbeiter*innen aus den Seelsorgeeinheiten den Prüflingen eine Stärkung mit in die Prüfungswochen geben. 

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Ökumenisches Friedensgebet

Bei seiner Generalaudienz am 6.Mai hat Papst Franziskus eine Katechesenreihe über das Gebet begonnen. Er sagt: "Glauben bedeutet, zwei erhobene Hände und eine Stimme zu haben, die ruft, um das Geschenk des Heils von Gott zu erflehen. …Der Glaube ist ein Aufbegehren gegen einen schmerzlichen Zustand, dessen Grund wir nicht verstehen; wo der Glaube fehlt, wird eine Situation erduldet, an die wir uns angepasst haben. Der Glaube ist die Hoffnung, gerettet zu werden.“

Nichts ist mehr, wie es noch vor 2 Monaten war. Ein unsichtbares Virus nimmt uns den Atem. Die Coronakrise trifft uns alle, direkt (wir trauern mit den Angehörigen um unseren Dr. Josef Sauter und wir denken an alle Kranken und Verstorbenen) und indirekt, wie z.B. Kinder, Familien, alte Menschen und viele mehr.

In dieser undurchschaubaren Situation wenden wir uns an Gott; wir wollen ihn loben, ihm für alles Gute danken und ihn bitten: Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt!

So beten wir seit 40 Jahren in unserer Pfarrkirche St. Maria von der immerwährenden Hilfe. Sie sind herzlich eingeladen zum ökumenischen Friedensgebet jeden Mittwoch von 9.00 Uhr bis 9.15 Uhr. Achten Sie bitte auf das Glockenläuten um 10 vor 9 Uhr. Vorbereitet wird die Gebetszeit von 8 Frauen und Männern unserer Seelsorgeeinheit im Wechsel. Danke!

Wir glauben, hilf unserem Unglauben!

Eine Bemerkung zum Schluss: Bringen Sie bitte Ihr eigenes Gotteslob mit und, wenn Sie wollen, einen Mund-und Nasenschutz. Zwei freundliche OrdnerInnen werden Ihnen helfen, die notwendigen Abstandsregeln einzuhalten.

 

Sibil Morgenstern

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Pfingstnovene

 

Die Tage von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten laden besonders zum Gebet um die Gaben des Heiligen Geistes ein. Gerne können Sie im Gotteslob die Pfingstnovene Nr. 929 beten. Auch liegen einige Hefte zum Pfingstnovenengebet in unseren Kirchen aus (zum Mitnehmen). In unseren Gemeinden läuten jeden Abend um 19.30 Uhr die Glocken zum Abendgebet. Seit einigen Wochen auch im besonderen Gebet wegen der Corona-Pandemie. Gerne können wir aber auch das Abendgebet mit der Pfingstnovene verbinden. „Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“

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Blutfreitag 2020: Mediale Übertragung geplant –

Bitte um Spende für Pandemie-Opfer in Mantua

Schweren Herzens musste die Kirchengemeinde St. Martin in Abstimmung mit den für den Blutfreitag Verantwortlichen den Blutritt in Weingarten sowie alle damit verbundenen öffentlichen Feierlichkeiten am 21./22. Mai 2020 absagen.
Ein Zusammentreffen von 2500 Reitern, 4000 Musikern und zehntausenden Pilgern ist in diesen Tagen der Corona-Pandemie undenkbar.

Die Verantwortlichen laden aber dazu ein, den wichtigsten, ältesten und größten gemeinsamen Bitttag Oberschwabens medial mitzufeiern.
Der Vorsitzende der Blutfreitagsgemeinschaft, Dr. Christoph Sprißler schreibt: „Der Verzicht auf den Blutritt trifft uns alle hart, ist er doch ein Höhepunkt unseres Glaubenslebens und unseres Jahres. Planung und Ziel ist es derzeit, die Andachten, Gebetszeiten und Gottesdienste ebenso wie die Festpredigt von Christi Himmelfahrt und Blutfreitag durch die modernen Medien zum Mitfeiern zu Hause zu öffnen; somit könnten wir die Gemeinschaft im Gebet und Glauben finden, wenn auch in ungewohnter Form.“

"Die Hoffnung auf den Segen Gottes ist in einem Jahr wie diesem besonders wichtig", betont Pfarrer und Blutreiter Dekan Ekkehard Schmid.

 

Weitere Informationen zum aktuellen Stand der Planungen sind unter www.blutfreitagsgemeinschaft-weingarten.de oder www.sankt-martin-weingarten.de angekündigt.

 

Gleichzeitig bittet die Kirchengemeinde St. Martin in Weingarten um eine Spende für die italienische Partnerstadt Mantua, die in besonderer Weise von der Corona-Pandemie betroffen ist.
Die Partnerschaft zwischen den Städten Weingarten und Mantua geht auf das Jahr 1094 zurück, als Judith von Flandern - Gemahlin des Stifters Welf IV. - dem Benediktinerkloster die Heilig-Blut-Reliquie überließ. Die Überlieferung sieht diese als Teil derselben Reliquie, die auch in der Basilika Sant’Andrea in der oberitalienischen Stadt verehrt wird.

„Freundschaft zeigt sich mehr in Zeiten der Probe als in Festzeiten", schrieb Bischof Marco Busco an Pfarrer und Dekan Ekkehard Schmid und dankte für die bereits erhaltene Unterstützung.
Bischof Busco weiß, dass die Deutschen die Kunst, die Küche und die Schönheit der Landschaft in der Lombardei schätzen. "Jetzt ist unser Land verlassen, beweint seine Toten und kämpft darum, Leben zu retten", schreibt er. Und er verspricht auch für die deutschen Freunde zu beten, dass sie von der Ansteckung verschont bleiben und dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wirken. Seinen Brief schließt der Bischof in der Hoffnung, "uns bald nach bestandenen Prüfungen in Zeiten der Ruhe und Gelassenheit wiedersehen zu können."
Wer diese Aktion weiter unterstützen möchte kann dies mit seiner Spende tun unter dem Stichwort „Spende für Mantua“ auf das Konto der Kath. Gesamtkirchenpflege Weingarten, IBAN DE94 65050110 0086502601

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Die Blutreitergruppe Meckenbeuren trauert um

 

Dr. Josef Reinhard Sauter.

 

Hoch zu Ross begleitete Josef Sauter das Heilige Blut 32 Mal beim Blutritt in Weingarten. Dort bekannte er über Jahrzehnte zusammen mit tausenden Blutreitern und unzähligen Gläubigen aus dem ganzen Oberland unseren christlichen Glauben an Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi.

Bereits sein Vater, Reinhard Sauter, und auch sein Sohn Reinhard nahmen als Blutreiter am Blutfreitag teil. Auch Margret Sauter unterstütze dabei die Blutreiter stets.

Es war für Dr. Josef Sauter immer eine Selbstverständlichkeit und Ehre, den Segen des Blutes Christi für seine Heimat zu erbitten und seine Heimatgemeinde St. Maria bei Europas größter Reiterprozession zu vertreten.

Im Jahr 2009 konnte er zum 25. Mal das Heilige Blut durch Stadt und Ösch begleiten. Zuletzt nahm er im Jahr 2017 als aktiver Blutreiter in Weingarten teil.

Josef Sauter unterstützte stets aktiv - zusammen mit seiner ganzen Familie - die Verehrung des Heiligen Blutes.

Ihm lag die Gemeinschaft der Blutreitergruppe untereinander, aber auch mit der Kirchengemeinde St. Maria und die Gemeinschaft mit den Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Meckenbeuren vor Ort am Herzen.

 Am Samstag der Osterwoche, 18. April 2020, ist Dr. Josef Sauter in Freiburg im Breisgau verstorben.

Die Blutreiterfamilie erfüllt die Nachricht über den Tod von Josef Sauter mit tiefer Trauer und großem Schmerz; gleichzeitig wissen die Blutreiter sich in österlicher Hoffnung mit der Familie des Verstorbenen verbunden.

Bei der Rückkehr des Heiligen Blutes in den Klosterhof wird jedes Jahr am Blutfreitag das Te Deum angestimmt. Dieser Lobgesang bringt auch jene Hoffnung zum Ausdruck, die wir nun im Blick auf den viel zu frühen Tod von Josef Sauter als Christen haben:

Herr steh deinen Dienern bei, welche dich in Demut bitten.
Kauftest durch dein Blut uns frei, hast den Tod für uns gelitten;
Nimm uns nach vollbrachtem Lauf zu dir in den Himmel auf.

(“Großer Gott, wir loben dich”, Gotteslob Nr. 380,8)

 

 Gruppenführer Hubert Bernhard

 Pfarrer Josef Scherer, Domvikar Dr. Peter Dückers, Pfarrer Andreas Gälle

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Haben Sie unseren Schaukasten schon bewundert?

 

Ein herzliches Dankeschön möchten wir an dieser Stelle Familie Rueß sagen. Auf unsere Anfrage hat sie sich spontan mit viel Elan und Kreativität bereit erklärt einen Teil des Schaukastens vor der Pfarrkirche St. Maria zu gestalten. Wir möchten gerne alle Familien mit Kindern einladen sich das Ergebnis anzuschauen, das alle Besucher auch zum Mitmachen einlädt. 

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Einweihung der Marienkapelle in Schürten

Am 1. Mai 2020 wurde die Marienkapelle in Schürten eingeweiht.

Bedingt durch die Corona-Situation konnte diese Feier leider nicht wie geplant als öffentliche Maiandacht stattfinden. Herr Pfarrer Scherer weihte die kleine Marienkapelle im Familienkreis ein und eröffnete diese nun zur öffentlichen Einkehr. Jeder ist herzlich eingeladen zu einem persönlichen Besuch und zum Innehalten.

Die Kapelle stand seit vielen Jahren bei der Besitzerin Frau Kronenberger in Brochenzell in der Ettenkircher Straße und musste durch eine Neubebauung des Grundstücks den Standort wechseln. So wurde die Kapelle zwischen 2019 und 2020 durch viele eifrige Helfer in Brochenzell abgebaut und in Schürten wieder aufgebaut.

Dass dies überhaupt verwirklicht werden konnte, gilt dem Hauptinitiator zum Erhalt der Kapelle, Paul Mayr, den Hauptorganisatoren des Bauablaufes, Wiltrud und Eugen Lehle und dem Maurermeister Franz Gebhardt einen ganz besonderen Dank für die Spenden und ihren so tatkräftigen Arbeits- und Zeitaufwand!

Herzlichen Dank gilt auch der Initiative „sisch’s wert“ und den Firmen Bauunternehmen Meschenmoser, Stuckateurbetrieb Pfeiffer, Schreinerei Hager und Siebdruck Zinser für die gute Arbeit und ihre Spenden!

 

Bei allen Helfern, Arbeitern, Familienangehörigen, allen Material- und Geldspendern, welche den Ab- und Aufbau der Kapelle so zahlreich unterstützt haben, (auch allen, welche hier leider nicht namentlich erwähnt werden können) bedankt sich Familie Hans-Josef und Edith Maier von ganzem Herzen!

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Corona ängstigt - und verbindet

Die derzeitige Situation ist schwer und belastend. Dennoch gibt es viele Zeichen der Hoffnung, der Zuversicht und der Solidarität.

 

Läuten der Glocken

In vielen Kirchen läuten um 19.30 Uhr die Glocken. Gerne wollen wir diese Aktion aufgreifen und ein gemeinsames ökumenisches Zeichen der Verbundenheit geben und Sie zum Gebet für alle Corona-Betroffenen einladen sowie auch für alle, die Angst vor der Zukunft haben (in ganz vielen Bereichen des Lebens). Nehmen wir aber auch alle ins Gebet auf, die sich um Kranke sorgen und für sie da sind und auch sonst die Versorgung unsere Bevölkerung gewährleisten (z.B. in den Lebensmittelgeschäften, im Rathaus und den vielen anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes…).

Als Gebet eignet sich besonders der Psalm 23 oder Gebete zum Heiligen Geist sowie das Lied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“.

 

Selbstverständlich sind auch in der Tradition unserer Kirche ein Gesätz des Rosenkranzgebetes oder Engel des Herrn wertvolle Gebete.

Als Zeichen der Solidarität kann eine Kerze entzündet werden.

 

Unsere Kirchen sind offen

Dies gilt besonders auch am Mittwoch während des Wochenmarktes. Leider kann das ökumenische Friedensgebet derzeit nicht sein - umso mehr laden die offenen Kirchentüren zum Gebet in der Kirche ein.

 

Rosenkranzgebet

Dieses Gebet ist vielen von uns lieb und wichtig. Alle, die sich sonst in unseren Gemeinden zum Rosenkranzgebet versammeln: beten Sie doch zur gewohnten Zeit den Rosenkranz und bilden Sie so eine „Gebetskette“ der Verbundenheit und Solidarität.

 

Gottesdienste fallen aus - sie finden aber auch statt

Pfarrer Fliege und ich werden weiterhin die Eucharistie feiern.Leider dürfen wir Sie nicht zum Mitfeiern einladen. Dennoch wollen wir auch werktags zu den gewohnten Zeiten in unseren Kirchen Gottesdienste feiern (dienstags, 18.30 Uhr St. Maria, mittwochs, 18.30 Uhr St. Verena und freitags 18.30 Uhr St. Jakobus; die Zeitveränderung wg. Sommerzeit werden wir erst später übernehmen). Die Glocken werden beim Verkünden des Evangeliums und der Wandlung läuten, so dass die Botschaft des Heiles hinausgetragen wird in unsere Gemeinde. Selbstverständlich denken wir im Gebet an Sie alle!

 

Gottesdienste am Sonntag

Es ist schön, dass es in einigen Gemeinden Livestream-Gottesdienstübertragungen gibt, so auch von den Gottesdiensten der evangelischen Geschwistergemeinde.

Ich bitte Sie um Verständnis, wenn wir derzeit für unsere Gemeinden keine Livestream-Möglichkeiten nutzen. Vielmehr möchte ich auf viele andere Möglichkeiten hinweisen, die es derzeit gibt, u.a.:

·         Jeden Sonntag um 9.30 Uhr Gottesdienstübertragen aus der Domkirche in Rottenburg https://www.drs.de

  • In Taizé gibt es jeden Abend um 20.30 Uhr das Abendgebet live: http://www.taize.fr/de
  • Ein internationales Angebot an live-Gottesdiensten gibt es auf www.ewtn.de
  • Viele unserer Älteren, die mit unfreiwilliger „Isolation“ vertraut sind, berichten, dass die Sendungen und Gottesdienste auf Radio Horeb für sie sehr tröstlich sind: https://www.horeb.org/livestream
  • Livestream-Gottesdienste unser evangelischen Geschwistergemeinde Meckenbeuren und der Seelsorgeeinheit Friedrichshafen. Nähere Informationen auf den entsprechenden Homepage-Seiten.

Pfarrer Fliege und ich werden ebenfalls um 9.30 Uhr in einer unserer Kirchen zelebrieren. Die Glocken läuten vor dem Gottesdienst und dann zum Evangelium und zur Wandlung. An diesem Sonntag, 29. März, sind wir in St. Jakobus Brochenzell. Auch wenn wir Sie nicht zur direkten Mitfeier einladen können: beten Sie mit!

Es gibt von unserer Diözese für jeden Sonntag einen Gottesdienstvorschlag für die Feier daheim. Diesen Vorschlag stellen wir auf unsere Homepage (www.kathkirche-meckenbeuren.de). Einige Exemplare liegen zum Mitnehmen in unseren Kirchen aus.

 

Konkrete Nächstenhilfe

Brauchen Sie einen Engel? So das Hilfsangebot von „We Care-Meckenbeuren“. Ich finde dieses Hilfsangebot einfach toll und danke den Initiatorinnen Steffi Vogt und Julia Huchler ganz herzlich. Wer die Hilfe von „We Care-Meckenbeuren“ in Anspruch nehmen will, meldet sich bei Margit Zanker unter: 07542/403207 oder: we-care-meckenbeuren@web.de.

 

Und nicht zuletzt:

Selbstverständlich sind wir hauptberuflichen pastoralen Dienste sowie unsere Pfarramtssekretärinnen weiterhin für Sie da. Gerne können Sie uns telefonisch oder per Mail erreichen.

 

Gott begleite und segne Sie und uns alle!

 

Josef Scherer

 

 

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Seelsorgeeinheit Meckenbeuren 

 

 

Gottesdienste und Kirchengemeinderatswahl: Was nun?

Dieses Leitwort für die Kirchengemeinderatswahl möchte ich angesichts der derzeitigen Coronagefährdung insgesamt aufgreifen, insbesondere auch im Blick auf unsere Gottesdienste und die Kirchengemeinderatswahl an diesem Sonntag, 22. März 2020.

Im Blick auf die Gottesdienste gilt in unserer Diözese ab sofort folgende Regelung: Alle öffentlichen Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste sind bis einschließlich 19. April abgesagt. Die Sonntagspflicht ist für diesen Zeitraum ausgesetzt. Die Kirchen in der Diözese bleiben aber geöffnet, um Gläubigen die Möglichkeit zum Gebet zu geben. Die Absage bis 19. April gilt auch für alle Veranstaltungen kirchlicher Träger.

„Es ist eine sehr schmerzhafte Entscheidung, die mir schwerfällt und die wir so noch nie zu treffen hatten. Als Kirche wollen wir den Menschen gerade in dieser schweren Zeit nahe sein und sie begleiten. Das Gebot der Nächstenliebe, Fürsorge und Barmherzigkeit gegenüber Menschen, die besondere Zuwendung benötigen, leitet unser Handeln weiterhin, gerade in dieser schweren und kritischen Zeit“ so Bischof Dr. Gebhard Fürst.

Die Erstkommunionen und die Firmung müssen leider auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben werden. Die Termine müssen noch festgelegt werden. Wir bitten insbesondere unsere Erstkommunionkinder mit ihren Familien um Verständnis. Auch bei anderen Kasualien (Taufen, Trauungen) gibt es Einschränkungen. Beerdigungen finden nach den behördlichen Vorgaben der teilnehmenden Personenzahl weiterhin statt. Trauerfeier und Requien in unseren Kirchen sind derzeit nicht möglich (sondern können zu einem späteren Zeitpunkt sein).

Für die Kar- und Ostertage werden Lösungen erarbeitet, die rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Wir pastoralen Mitarbeiter sind zwar weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar, aber Hausbesuche und persönliche Kontakte sind einzuschränken. Dies gilt auch für die Krankenkommunion. Selbstverständlich können Sie sich weiterhin in dringenden Fällen an Krankensalbungen oder Sterbegebeten an mich wenden. 

  

Auch wenn wir mit sehr schmerzhaften Einschränkungen leben müssen: ich bitte Sie um Ihr Verständnis für die notwendigen Maßnahmen. Möge doch bald die Not gewendet und die Krankheit- und Ansteckungsgefahr abgewendet werden.

Was aber bleibt: wir können beten! Blicken wir nicht nur auf das, was ausfällt, sondern wir können „Gebetsketten“ bilden, verstärkt in die offen bleibenden Kirchen zum Gebet gehen, daheim beten, die Bibel zur Hand nehmen und Gottes Wort lesen, …. Es gibt die Möglichkeiten, in den Medien (Radio, Fernsehen, ….) an den Gottesdiensten teilzunehmen und so auch der unheilvollen Macht des Coronaviruses die noch viel stärkere Kraft des Gebetes und des Glaubens entgegenzuhalten.

Beten wir füreinander. Mir selbst ist dies in diesen Tagen auch besonders wichtig in meinen Gebeten

an Sie alle zu denken!

Josef Scherer

 

 

Gebet

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig.

Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leibe und Seele in die Welt gesandt.

Schau auf deine Kinder, die sich in dieser schweren Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt an dich wenden, um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.

Befreie uns von Krankheit und Angst, heile unsere Kranken, tröste die Familien, gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit, den Ärzten, Krankenschwestern und -pflegern sowie den Freiwilligen Energie und Kraft, den Verstorbenen das ewige Leben.

Verlasse uns nicht, sondern erlöse uns von allem Bösen.

Darum bitten wir dich, der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und herrscht bis in alle Ewigkeit. Amen

Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!

 

(Veröffentlicht von zwei Bischöfen der Europäischen Bischofskonferenz)

 

Ergebnisse der Wahl des Kirchengemeinderats

am 22. März 2020

 

in der Kirchengemeinde St. Maria v.d. immerw. Hilfe Meckenbeuren

 

im Dekanat Friedrichshafen

 

 Hiermit wird das vom Wahlausschuss festgestellte Ergebnis der Kirchengemeinderatswahl bekannt gegeben:

 

1.    Die Zahl der Wahlberechtigten:                    2345

2.    Die Zahl der Wähler/-innen:                         740                        

3.    Die Zahl der gültigen Stimmzettel:               690

4.    Die Zahl der ungültigen Stimmzettel:           50

5.    Die Zahl der gültigen Stimmen:                    5639

 

Namen der Gewählten mit Stimmenzahl:

 

 

Name

Stimmen

 

Name

Stimmen

1

Deutelmoser, Werner

573

2

Sauter, Johann

567

3

Schimmels, Ingrid

547

4

Dr. Hoffmann, Markus

498

5

Ilg, Benedikt

479

6

Ege, Esther

462

7

Gann, Birgit

441

8

Benkler, Sebastian

429

9

Benkler, Hubert

426

10

Eisenmann, Harald

423

11

Weishaupt, Martina

423

 

 

 

 

 

Namen der Ersatzmitglieder in der Reihenfolge der erreichten Stimmenzahl:

 

 

Name

 

Name

12

Podiebrad, Michael

13

Hauser, Edelbert

Wahlbeteiligung 31,4 %

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Zuschuss für den Kauf eines Gotteslobes für Erstkommunionkinder

Das Bischöfliche Ordinariat unterstützt wieder den Kauf eines Gotteslobes für die Erstkommunionkinder mit € 10.-/Gotteslob.

Jeder, der einem Erstkommunionkind aus unserer Gemeinde ein Gotteslob zur Erstkommunion schenkt, oder jedes Erstkommunionkind, das sich ein Gotteslob zur Erstkommunion kauft, bekommt bei Vorlage des Buches im Pfarramt einen Aufkleber auf der ersten weißen Seite des Buches eingeklebt (Zur Ersten Heiligen Kommunion 2020 – Bischof Gebhard Fürst) und € 10.- erstattet.

 

Diese Bezuschussung ist bis Ende Mai 2020 möglich. 

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Die Pater-Berno-Stiftung informiert:

Rumänienreise für Interessierte und UnterstützerInnen

20.05.20 -  24.05.20

Die Pater-Berno-Stiftung bietet im Mai kommenden Jahres eine Kurzreise zu den Orten des Wirkens von Pater Berno Rupp in Rumänien an.

Von München geht die Reise mit Kleinbussen in die westrumänische Stadt Temeswar. Zustiegsmöglichkeit besteht in Wien oder nach Vereinbarung entlang der gefahrenen Route. Wir werden die von der Pater-Berno-Stiftung unterstützten Sozial-Projekte anschauen und in der Revolutionsgedenkstätte uns an die blutige Beendigung der Diktatur  vor 30 Jahren erinnern. Wir sehen Spuren der Habsburger Zeit überall im Banat und besichtigen die schöne und wilde Landschaft am Durchbruch der Donau durch die Karpaten (Eisernes Tor).

Geplant ist auch ein Gottesdienst in der Basilika von Maria Radna, dem wichtigsten Wallfahrtsort in der Diözese Temeswar.

Eine Übernachtung wird in einem Hotel am Donauufer sein. Die übrigen drei Übernachtungen können nach Wunsch in einem guten Hotel in der Nähe des Klosters oder in den sehr einfachen Gastzimmern des Salvatorianerklosters selbst gebucht werden. Die Kosten belaufen sich auf 400,-€ bei Übernachtung im Kloster und 500,-€ bei Übernachtung im Hotel.

Anmeldung und nähere Informationen: Dr. Imogen Tietze, Tel.: 0040 723 523369, e-mail: bildungsreferat@salvatorianer.at

 

Wir bitten um Anmeldung bis 20.01.20.

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Gottesdienste im Wohnpark St. Georg

 

Im Wohnpark St. Georg ist eine ansprechend gestaltete Kapelle eingerichtet, in der wir monatlich Gottesdienste feiern (im Wechsel zwischen der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde). Zu diesen Gottesdiensten sind besonders alle Bewohner des Wohnparks St. Georg eingeladen, aber auch unsere Kirchengemeinden insgesamt. 

Die Kapelle befindet sich im Erdgeschoss des Wohnparks St. Georg; Sie ist über den Haupteingang von der Hauptstraße her direkt zugänglich.

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