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Gemeindeausflug nach Ulm

 

Wollten Sie schon immer mal eine Synagoge besuchen?

Möchten Sie gerne einmal einen Gottesdienst im Ulmer Münster mitfeiern?

Interessiert Sie die Geschichte der Juden in Ulm?

 

Dann kommen Sie doch mit am Sonntag, 22.09.19

auf unseren ökumenischen Gemeindeausflug nach Ulm.

 

Wir fahren mit einem bequemen Reisebus und auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.

Die Teilnahmegebühr beträgt 25,- € und enthält die Fahrt und die Besichtigungen.

Bitte melden Sie sich baldmöglichst, jedoch spätestens bis 06.09.19 bei den Pfarrbüros verbindlich an.

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Gott hat mich ein Leben lang begleitet

Kehlener Glaubensweg entlang der Wegkreuze berührt die Herzen

„Unterwegs im Glauben“ ist die Seelsorgeeinheit Meckenbeuren in diesem Jahr, mit einem Kurs in der Fastenzeit und nun bei der kleinen Wanderung, mit dem Blick auf und hinter die Kreuze die hier am Wegesrand stehen. Dieser Spaziergang durch Gottes Natur, hat alle bewegt, die dabei waren, Jung und Alt.

Los ging es am Dienstagabend an der Moosstraße in Reute, am Wegkreuz der Hofstelle Geßler. Es stand einst an der Ecke Ziegelstraße und es war der Herzenswunsch von „Tante Rese“, das Kleinod zu erhalten für Gottes Segen. So weiß es Wiltrud Lehle noch und grub in den Erinnerungen. Sie ist Josef Hummel sehr dankbar, der 66 Wegkreuze und Kapellchen in der Gemeinde zusammengefasst hat, für die Gruppe „S’ischs wert“, die auf Nachhaltigkeit setzt, auf den Erhalt der Traditionen und des Glaubens. Der Bildstock in der Pfingstweider Straße bei der Familie Fuchsloch war zweiter Anlaufpunkt und zeigte das Gnadenbild der Schönstattbewegung. „Für die Familien steht diese Muttergottes, die Mut machen soll und Kraft und Hoffnung schenken“. „So segne Gott uns, dieses Haus und diese Familie“ sprach Schwester Francesca Trautner den Segen über alle aus und mit dem schönen Marienlied ging es weiter zum Kreuz am Funkenweg, von dem man nicht genau weiß, warum es einst aufgestellt wurde.

Beim Haus Blum musste es einer Garage weichen, stand kurzzeitig an der Cunzostraße, bis Ortsvorsteher Franz Maier es am Funkenweg platzierte. Seither steht es für Zuversicht und Gottvertrauen und als zweite Station in der jährlichen Öschprozession. „Wir können froh sein, dass wir auf Gott vertrauen dürfen, bei der derzeitigen Lage in der Welt und der Politik“, kam es da spontan aus der Runde und das Gebet galt dann dem „Herrn, der treu ist in all seinen Worten und voller Huld in seinen Taten“. An den „Marien-Sepp“ erinnerte das Kreuz an der Lourdes-Grotte, das ein Knecht vom Hof Lehle in Buch aus Dankbarkeit hier errichten ließ, weil er bei Lehles eine Heimat fand. Noch heute lockt es die Menschen an, die Ruhe und Geborgenheit suchen und gerne beten an einem solch schönen Ort. Für den Motorradfahrer, der einst sein Leben am Kreuz in Sibratshaus verlor, betete die Gruppe am neuen Wegkreuz an der Südumfahrung.

Nach Sibratshaus stand es in Siglishofen, bis Thomas Assfalg ihm nun diesen neuen Standplatz gab, samt einer Sitzbank, die die Wanderer im Glauben gerne in Anspruch nahmen. „Und wer genau hinschaut“, verriet er, „kann im richtigen Licht des Tages die Inschrift darauf erkennen“. Das nächste Kreuz an der Hirschlatter Straße war allen gut bekannt. Es ist in jedem Jahr der Treffpunkt an Palmsonntag. Dieses Kreuz, von „Onkel“ Franz Müller hat Thomas Assfalg auf die andere Straßenseite verpflanzt, so wie die Beiden es einst planten. „Bitten wir Gott für alle Menschen auf den Straßen, dass sie vor Schaden bewahrt werden“, bat die Gruppe und grub, wie schon zuvor in der Erinnerung. „Wann, wo, warum, wie lange und wieso, stehen all die Kreuze an unseren Straßen?“. So manche Freude aber auch Leid kam da zu Sprache und viele Erinnerungen wurden wach.

 

„Fest soll mein Taufbund immer stehen“, sangen alle zum Schluss in der Kirche St. Verena und Sr. Francesca dankte Wiltrud Lehle, für die Organisation und diese schönen Stunden, die dann bewegt und ergriffen vom Erlebten ein Glaubenszeugnis gab: „Der liebe Gott hat mich ein Leben lang begleitet. Mit ihm ist mein Weg immer besser geworden. Er bedeutet mir so viel und beschützt mich alle Zeit“. (erschienen SZ Tettnang/wie)

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Gottesdienste im Wohnpark St. Georg

 

Im Wohnpark St. Georg ist eine ansprechend gestaltete Kapelle eingerichtet, in der wir monatlich Gottesdienste feiern (im Wechsel zwischen der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde). Zu diesen Gottesdiensten sind besonders alle Bewohner des Wohnparks St. Georg eingeladen, aber auch unsere Kirchengemeinden insgesamt. 

Die Kapelle befindet sich im Erdgeschoss des Wohnparks St. Georg; Sie ist über den Haupteingang von der Hauptstraße her direkt zugänglich.

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Neue Datenschutzrichtlinien

 

Seit dem 25.05.18 gilt ein neues Datenschutzgesetz, das einerseits den Schutz von Daten besser gewährleistet, anderseits aber auch Veränderungen und Einschränkungen mit sich bringt. So dürfen wir künftig Personennamen (z.B. bei Kasualien) nur nach voriger ausdrücklicher Zustimmung im Nachrichtenblatt mitteilen und Fotos – auch von Gemeindeveranstaltungen - nur noch sehr eingeschränkt ins Internet stellen (ebenfalls nach entsprechender Zustimmung). Wir bitten um Verständnis dafür, sind aber den gesetzlichen Vorgaben verpflichtet.

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Krankenhausbesuchsdienst

Aufgrund der neuen Datenschutzbestimmungen, die ab 25.05.18 in Kraft getreten sind, dürfen die Krankenhausseelsorger die Namen von Patienten unserer Gemeinde nicht mehr weitergeben.

Deshalb können die Krankenhausbesucher/innen Patienten im Krankenhaus in Zukunft nicht mehr besuchen.

Das tut uns Mitarbeitern sehr leid. Wir haben diesen Dienst für die Kranken unserer Seelsorgeeinheit sehr gerne gemacht und durften immer wieder erleben, wie sich Patienten über unsere Besuche gefreut haben. 

Wenn Sie selbst oder Angehörige von Ihnen im Krankenhaus sind und besucht werden möchten, können Sie gerne im Pfarrbüro St. Maria, Tel. 4663, anrufen. Der Besuchsdienst steht auch weiterhin zur Verfügung.

Für den Krankenhausbesuchsdienst

 

Rita Thesing 

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Auf die innere Haltung kommt es an: Grundhaltung des Wertschätzens

 

Etwas zu sich her nehmen und anschauen, zweimal hinschauen, vielleicht ein drittes oder ein viertes Mal. Es kann erstaunlich sein, was sich mir erschließt, wenn ich einer Sache Aufmerksamkeit widme.

 

Nicht selten sind es gerade einfache Begegnungen, unscheinbare Dinge, unspektakuläre Ereignisse oder mein alltägliches Tun, die sich dann als kleine Kostbarkeiten erweisen. Ein Gebet, das auf Ignatius von Loyola zurückgeht, nimmt sich für das Schauen auf das, was ist, den Blick Gottes zu Hilfe. Es ist das Gebet der „liebenden Aufmerksamkeit“. Gott schaut liebevoll, aufmerksam auf uns. Wer wir sind und was mit uns ist, interessiert ihn. Diesen Gott weiß der/die Beter/in an seiner/ihrer Seite, wenn er/sie auf die Suche nach Schätzen macht.

 

Nehmen Sie sich am Abend eine Zeit, in der Sie den zu Ende gehenden Tag noch einmal anschauen. Nehmen Sie eine Sitzhaltung ein, in der Sie eine Weile gut verbleiben können. Setzen Sie einen bewussten Anfang, z.B. ausatmen oder Kreuzzeichen oder Verneigung. Nehmen Sie sich Zeit, zur Ruhe zu kommen. Bitten Sie Gott um seinen Beistand, um einen wachen, liebevollen Blick (nachfolgendes Gebet). Lassen Sie in Gedanken den heutigen Tag nochmals vorbeiziehen. Achten Sie darauf, welche Gefühle in Ihnen aufsteigen. Wenn Sie etwas gefunden haben, was Sie freut, so schätzen Sie es wert, indem Sie einen Augenblick verweilen. Wenn Sie noch etwas beschäftigt oder bedrückt, können Sie Gott davon erzählen, so wie einem Freund. Schließen Sie mit einem Gebet oder mit der Geste, mit der Sie begonnen haben.

 

 

 

Gebet

 

Mein Gott,

ein reicher Tag liegt hinter mir,

angefüllt an Erlebnissen und Erfahrungen,

Schätze und Steine im Acker des Tages.

Ich will noch einmal zurückschauen

mit dir an meiner Seite.

Zeig mir, was ich sehen soll

Hilf mir, tiefer zu schauen.

Lenke du meinen Blick.

 

Mein Gott,

was gewesen ist, halte ich dir hin:

Schätze und Steine.

Nimm du sie an am Abend dieses Tages.

Segne du die Nacht, und den kommenden Tag

Und lass mich wieder alles von dir erhoffen.

Amen

 

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Wir werden älter - und das ist gut so! Änderung der Geburtstagsbesuche

Gerne besuchen wir die Gemeindemitglieder zu ihrem Geburtstag, um ihnen die Glückwünsche der Pfarrei und den Segen Gottes zuzusprechen. Nun werden wir immer älter - und das ist gut so! Seit 01.01.15 werden in unserer Kirchengemeinde St. Maria deshalb die Gemeindemitglieder, die den 75., 80. und folgende Geburtstage feiern, besucht. Schade werden sich vielleicht die jüngeren Geburtstagskinder denken? Aber keine Sorge, spätestens zum 75. Geburtstag gratulieren wir Ihnen.

I. Eyrich und W. Ilg

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